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Eigener KI-Anbieter ​

GEO-Audits arbeiten mit einem Sprachmodell. Standardmäßig stellt die Plattform das Modell bereit und verrechnet den Aufwand über Ihre Tokens. Wenn Sie einen eigenen Zugang zu einem Sprachmodell haben, können Sie ihn stattdessen hinterlegen: Die Modellkosten laufen dann über Ihren Vertrag beim Anbieter, und die Plattform berechnet nur noch einen kleinen Anteil.

Voraussetzung ​

Seite KI-Anbieter mit Hinweis auf die fehlende Freigabe und dem Plattform-Modell

Die Seite steht nur nach Freigabe durch die Plattform zur Verfügung. Ohne Freigabe sehen Sie lediglich eine Hinweisseite mit dem Modell, das die Plattform derzeit verwendet, und den Menüpunkt gar nicht erst.

Wenden Sie sich an den Plattform-Betreiber, wenn Sie einen eigenen Zugang nutzen möchten. Dort wird auch festgelegt, welcher Anteil Ihnen in diesem Fall berechnet wird.

Zugang einrichten ​

Formular Eigene Konfiguration mit Basis-URL, Modell, maskiertem API-Key, Antwort-Tokens und Temperature

Die Plattform spricht OpenAI-kompatible Schnittstellen an. Eine Auswahlliste von Anbietern gibt es deshalb nicht - Sie tragen die Verbindungsdaten selbst ein. Damit lassen sich unter anderem OpenAI, Azure oder ein selbst betriebenes Modell anbinden.

FeldPflichtHinweise
Aktiv-Nur eine aktive Konfiguration wird verwendet.
Basis-URLjaDie Adresse der Schnittstelle ohne den Pfad für Chat-Completions.
ModelljaDer Modellname, wie ihn Ihr Anbieter angibt, etwa gpt-4o-mini.
API-Keymeist jaWird verschlüsselt gespeichert.
Maximale Antwort-TokensneinZwischen 256 und 32768, Standard 4096.
TemperatureneinZwischen 0 und 2, Standard 0.2. Niedrige Werte liefern gleichmäßigere Ergebnisse, was für Audits erwünscht ist.

Der Modellname wird nicht gegen eine Liste geprüft. Ein Tippfehler fällt erst beim Verbindungstest oder beim ersten Audit auf - testen Sie deshalb nach jeder Änderung.

Zum API-Key ​

Nach dem Speichern ist der Schlüssel nicht mehr im Klartext einsehbar. Die Seite zeigt nur noch Punkte und die letzten vier Zeichen, damit Sie erkennen, welcher Schlüssel hinterlegt ist. Bewahren Sie ihn deshalb außerhalb der Plattform sicher auf.

Verbindung testen ​

Der Test schickt eine kurze Beispielanfrage an Ihren Endpunkt und meldet zurück, ob er erreichbar ist und die Anmeldung funktioniert. Er wartet dabei bis zu 30 Sekunden.

Geprüft wird immer die gespeicherte Konfiguration, nicht der Inhalt des Formulars. Speichern Sie also zuerst.

Bei manchen Modellen, die intern ausführlich „nachdenken“, meldet der Test einen Erfolg mit dem Zusatz, dass innerhalb des Testlimits kein Text zurückkam. Das ist in Ordnung - die Verbindung steht.

Aus Sicherheitsgründen sind interne Adressen nicht erlaubt. Der Endpunkt muss von außen erreichbar sein.

Auswirkung auf Ihre Tokens ​

Ist Ihr eigener Anbieter aktiv, zahlen Sie die Modellkosten direkt bei Ihrem Anbieter. Die Plattform berechnet dann nur noch einen Anteil der sonst fälligen Tokens für diesen Teil der Prüfung; voreingestellt sind 25 Prozent, der Betreiber kann für Sie einen abweichenden Wert hinterlegen. Ist der Anteil auf null gesetzt, entfallen die Tokens für den Modellanteil vollständig.

Davon unberührt bleiben die übrigen Kosten eines GEO-Audits, also die Tokens je geprüfter Seite und der einmalige Betrag je Domain. Die Einstellung wirkt ausschließlich auf den Modellanteil.

Fällt Ihr Zugang aus oder deaktivieren Sie ihn, greift wieder das Modell der Plattform - und damit auch die vollständige Token-Berechnung.

Grenzen ​

  • Die Einstellung gilt für GEO-Audits. Die übrigen Scan-Typen nutzen kein Sprachmodell und sind davon nicht betroffen.
  • Es lässt sich kein Modell je Scan-Typ oder je Projekt festlegen. Die Konfiguration gilt für den gesamten Workspace.
  • Ein Ausweichmodell für den Störungsfall ist nicht vorgesehen.
  • Die Verbindungsdaten der Plattform sind für Sie nicht einsehbar - Sie sehen nur den Namen des verwendeten Modells.

Veröffentlicht unter qualivise.ai